Praxis für Entwicklungsförderung

 

 Die supjektive Wahrnehmung dessen wie ein Mensch hört,
kann in verschiedener Weise gestöhrt sein

Beim Hören nimmt das Ohr durch den äußeren Gehörgang ein Geräusch wahr,
von dort gelangt es zum Trommelfell und über das Mittelohr zum Innenohr.
Dort wird es in Nervenimpulse umgesetzt,
die durch den Hörnerv zum Gehirn gelangen und dort verarbeitet werden.
Auch wenn alle beteiligten Strukturen organisch gesund sind,
kann das Hören dadurch erschwert sein,
dass die zentrale Hörverarbeitung nicht optimal funktioniert.
Man kann zu wenig, zu viel oder unausgewogen hören.

Störungen in der zentralen Hörverarbeitung
wirken sich auf das gesamte System der Wahrnehmung aus.
Verarbeitung und Nutzung von Sinneseindrücken geraten aus dem Gleichgewicht.

Der Ausgleich einer gestörten zentralen Hörverarbeitung kann durch den Weg des Hörens,
über den wir das Gehirn erreichen und trainieren können,
stattfinden.
Als zertifizierte BENAUDIRA Therapeutin führe ich verschiedene Tests zur Beurteilung der Hörfähigkeit durch.
Probleme im Bereich des Mittel- oder Innenohres,
müssen von einem HNO-Arzt abgeklärt und ggfs. behandelt werden.
  Die eigens von Holger Radatz für diesen Zweck entwickelte Sammlung, von instrumentaler Musik, Gesang, Sprache und Geräuschen, bildet die Grundlage dafür
eine auf gewonnenen Testergebnissen individualisierte Trainings-CDs zu erstellen. Jede CD wird zuhause mehrmals pro Woche für jeweils 10-20 Minuten über einen handelsüblichen Kopfhörer gehört. Nach jeweils 6-12 Wochen erfolgt eine weitere Testung
zur erneuten Erstellung einer auf die aktuelle Situation angepassten CD.
Insgesamt besteht das Training aus 3 – 5 dieser Durchläufe.
Auf auditivem Wege wird so das Gehirn in einer solchen Weise stimuliert,
dass die Wahrnehmung und Verarbeitung des Nutzschalls (z. B. Sprache) verbessert wird.
Störschall und unerwünschte Höreindrücke (z. B. Tinnitus) werden vermindert oder klingen ganz ab.